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Schulbär ‚Sepperl’

Sepperls italienische Reise (Schulmaskottchen kehrt aus Mattarello zurück nach Ergolding)

Am vergangenen Freitag besuchten 18 italienische Schüler aus der Ergoldinger Partnergemeinde Mattarello in Begleitung von vier Lehrkräften die Staatliche Realschule. Vor einem Jahr wurde den Gästen aus dem schönen Trentin das Schulmaskottchen Sepperl mitgegeben. Nun brachten ihn die Schülerinnen und Schüler wieder mit und stellten der Realschule Ergolding auf sehr herzliche Art und Weise ihren Heimatort vor, indem sie ein Fotobuch mit Sepperls Erlebnissen und viele weitere Gastgeschenke überreichten. Der Fachschaft Erdkunde wurde zudem ein selbst erarbeiteter Lernzirkel über Italien und unterschiedliche Orte zur Verfügung gestellt.
Nach der offiziellen Begrüßung durch den Direktor der Realschule Marco Schönauer nahmen die italienischen Schüler einer 5. Jahrgangsstufe an verschiedenen Unterrichtsstunden teil. So wurden beispielsweise im Fach Mathematik geometrische Formen wie Würfel und Quader gebastelt. Dabei hatten die Schüler großen Spaß daran, sich gegenseitig die entsprechenden Fachbegriffe in italienischer und deutscher Sprache beizubringen. Im Fach Biologie wurde miteinander mikroskopiert und in Musik ein Body-Percussion-Stück einstudiert, das mit Hingabe mehrfach vorgetragen wurde. Zum Abschluss des gemeinsamen Vormittags an der Realschule Ergolding versuchten sich die Schülerinnen und Schüler in sportlichen Wettbewerben zu übertrumpfen. Auch hier war zu spüren – so wie bereits in den vorangegangenen Stunden –, mit welcher Aufgeschlossenheit und Freude der Kontakt zu den Schülern des jeweils anderen Landes gesucht wurde.
Die Schüler aus Mattarello lernen erst seit diesem Schuljahr Englisch und Deutsch, die Ergoldinger Schüler seit diesem Jahr Englisch. Verständigungsprobleme unter den Schülern gab es dennoch keine. Schnell wurden Freundschaften geschlossen und die Pausen ausgiebig dazu genutzt, sich näher kennen zu lernen. Am Ende erhielt jedes Kind ein kleines Geschenk von den Gästen. Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass man versuchen möchte, die gegenseitigen Besuche auszuweiten und zu intensivieren.
Wohin die Reise des Schulbären Sepperl unterdessen im kommenden Jahr gehen wird, ist noch offen. Nach dem Ausflug 2012 in die Schweiz und 2013 nach Italien steht in diesem Jahr vielleicht eine Reise ins benachbarte Österreich an.
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Schulbär ‚Sepperl’ kehrt aus Schweiz zurück
Projekt „Ein Schulbär geht auf Reisen“ ein internationaler Erfolg

Die Überraschung war groß, als am 15.01.2013 ein Paket im Sekretariat der Staatlichen Realschule Ergolding abgegeben wurde, zollamtlich geprüft mit dem Absender Schule Kilchberg, Zürich, Schweiz. Beim Öffnen der gelben Verpackung kam ein alter Bekannter zum Vorschein, der seit mehreren Monaten eine durchaus angenehme Zeit in unserem Nachbarland verbringen durfte: Der Schulbär „Sepperl“.
Mit der Rückkehr aus dem Land der Eidgenossen wurden aber alle Erwartungen übertroffen. So hat sich die Partnerschule Kilchberg – ein liebliches Dorf mit etwas 7500 Einwohner im Kanton Zürich, direkt am Westufer des Zürichsees gelegen – mit einer 6. Klasse daran gemacht, ihrerseits Eindrücke zu sammeln und den Bären mit auf eine Reise durch die Schweiz zu nehmen. Herausgekommen ist dabei ein wunderbares Buch, das gespickt ist mit vielen Bildern und Einträgen der Kinder sowie mit kleinen Aufgaben und Arbeitsblättern für die Schüler der Realschule Ergolding, damit diese nun ihrerseits die Schweiz und die Umgebung von Zürich besser kennen lernen.
Dem Sepperl fiel der Abschied sichtlich schwer, denn die Schweizer Kinder haben ihm noch eine liebe Karte mitgegeben und ihm von Herzen gute Besserung gewünscht, damit auch das Heimweh bald vorübergehe. Wie sehr sie aber den Schulbären in ihr Herz geschlossen haben, erkennt man in all den lieben Zeilen, die sie auch an die Schülerinnen und Schüler der Partnerschule gerichtet haben.
Diese wiederum blicken gespannt darauf, wie sie der Partnerklasse eine Freude bereiten können. Zusammen mit ihren Lehrkräften brüten sie darüber, wie der Kontakt und die Freundschaft zwischen den Schule vertieft werden kann. Und wer weiß, vielleicht ergibt sich ja auch einmal die Möglichkeit, sich persönlich kennen zu lernen. Der Sepperl wird dann natürlich wieder mit auf die Reise gehen.